Kurzbeschreibungen zu den Diavorträgen

Schleiereule
Moorfrosch
Hornisse
Großes Mausohr
Porträt Bechsteinfledermaus
Goldene Acht
Feldhamster
Rötelmaus

Vorträge mit dem Schwerpunkt: Artenschutz.

Schutz und Lebensweise der Schleiereule.
Alle nächtlichen Jäger werden vorgestellt und Schutzmaßnahmen erläutert.  Ausführlich wird die Brutbiologie der Schleiereule sowie Schutz- und Förderungsmaßnahmen dieser an den menschlichen Lebensraum gebundenen Eulenart dargestellt.  Zum Beispiel: Brutplatzwahl, Eiablage, Aufzucht der Jungen, Nahrungserwerb, Mauser.  Außerdem wird das Anbringen von Nistkästen, in verschiedenen Örtlichkeiten wie Kirchturm, Scheune und Dachboden dargestellt.

Amphibien und Reptilien unserer Heimat, Biologie und Schutzmaßnahmen.
Anhand von farbenprächtigen Dias werden die heimischen Arten sowie ihr Lebensraum vorgestellt, die Verbreitung und die Gefährdung erläutert und die artspezifischen Bedürfnisse bei der Fortpflanzung dargelegt.  Außerdem werden behandelt: Fortpflanzung (Metamorphose), Gefährtungsursachen, Schutzmaßnahmen (Schutzzäune und Tümpelbau).

Hornissen und andere staatenbildende Insekten.
Die Hornisse ist unsere größte einheimische Faltenwespe.  Durch rücksichtslose Verfolgung, beruhend auf der jahrzehntelangen Weitergabe von unsachgemäßen Behauptungen (drei Stiche töten den Menschen, sieben ein Pferd) wurde dies eigentlich nützliche Großinsekt in vielen Gebieten von Deutschland ausgerottet,.  Der Vortrag gibt einen Einblick in die Brutbiologie, der sozialen Lebensweise der Umsiedlung von ganzen Völkern und anderen Schutzmaßnahmen.  Außerdem werden die neuesten wissen- schaftlichen Erkenntnisse in Bezug auf die Giftigkeit des Hornissengiftes geschildert.  Weiterhin werden auch die kleineren Wespenarten und ihre Bauten vorgestellt, sowie auf die Brutbiologie der Hummeln eingegangen.

Faszination Fledermäuse, heimliche Jäger der Nacht.
Durch die nächtliche Lebensweise sind unsere Fledermäuse vielen Mitmenschen unbekannt. Darüber hinaus bestehen oft falsche . Vorstellungen und Ängste, wie z.B. sie ist ein blutsaugender Vampir, mit dem Teufel im Bunde und fliegt gern Frauen in die Haare. was zu einer gewissen Abneigung gegenüber dieser Tiergruppe geführt hat. Dabei sind Fledermäuse wunderbare Geschöpfe mit erstaunlichen Fähigkeiten. Als einzige Säugetiere können sie aktiv Fliegen und sind in der Lage mit Ultraschall ihre Beute zu jagen. Die kalte Jahreszeit verbringen in geschützten Quartieren, wobei sie ihre Körpertemperatur bis auf wenige Grade über dem Gefrierpunkt absenken können, um so Energie zu sparen. Im Vortrag werden einzeln Arten und ihre Bedürfnisse vorgestellt. Die Biologie wird am Beispiel  des Großen Mausohr dargestellt und über weitere interessante Dinge wie die Überwinterung , das Wanderverhalten usw. wird umfassend berichtet und mit eindrucksvollen Bildern belegt.

Schmetterlinge, Gaukler der Lüfte.
Die Farben- und Formenvielfalt der Falter und ihrer Raupen ist gewaltig. Schmetterlinge gehören zu den schönsten Wesen der Tierwelt. Von jeher bezaubert ihre Zartheit, der gaukelnde von Leichtigkeit geprägte Flug über Blumenwiesen an sonnigen Tagen den Menschen. Die Industrialisierung unserer Kulturlandschaft hat vielen Schmetterlingen den Lebensraum und durch die massive Verarmung der Pflanzenwelt die Nahrungsgrundlage für ihre  Raupen genommen. Im Vortrag werden Beispielhaft verschiedene Arten der Tag- und Nachtfalter einschließlich ihrer Lebensräume und Fortpflanzungsbiologie vorgestellt.

Siebenschläfer und Co., interessante Beobachtungen an der heimischen Kleinsäugerfauna
Ob Bilche, Hamster, oder Mäuse, Kleinsäuger sind in allen Bereichen unserer heutigen Kulturlandschaft anzutreffen. Einige von ihnen sind dem Menschen nach der Rodung der Wälder aus den Steppengebieten in die neu entstandene kleinbäuerliche  Kulturlandschaft gefolgt. Hier fanden sie oft hervorragende  Lebens- und Nahrungsbedingungen vor, wodurch sie sich stark vermehren konnten und nicht selten auch zu Plage wurden, wie z.B. der Feldhamster oder  verschiedene Wühlmausarten. Einige Fledermausarten  die ursprünglich in warmen Höhlen in Südeuropa wohnten, konnten sich nach Norden ausbreiten, weil sie in den Gebäuden der menschlichen Siedlungen ähnliche Bedingungen vorfanden. Aber auch Bilche wie der Siebenschläfer fanden in den Gebäuden Versteckmöglichkeiten und durch die Vorratshaltung des Menschen eine Nahrungsgrundlage. Durch die Industrialisierung in der Landwirtschaft und die heutige moderne Bauweise haben sich diese Bedingungen jedoch für einige Arten wieder stark verändert, sodass sie nun wieder sehr selten sind. Dieser Vortrag zeigt die Vielfältigkeit der Kleinsäugerfauna und gibt viele Interessante Informationen zu den einzelnen Arten.